Published On: Tue, Sep 17th, 2013

Review: The World’s End

gallery_01[1] All photos courtesy of Universal Pictures

 

‚The World‘s End‘ ist eine Komödie über, wie vermutet, das Ende der Welt und der abschließende Teil der lose zusammenhängenden ‚Blood and Icecream‘-Trilogie von Regisseur Edgar Wright.
Um was geht es?
The World’s End
Zwanzig Jahre nachdem er die Schule beendete holt der Verlierer Gary King seine Jugendfreunde wieder zusammen um in ihrer damaligen Heimatstadt Newton Haven die legendäre Kneipentour, genannt ‚Die goldene Meile‘ – einmal durch die zwölf Pubs der Stadt – zu vollenden. Diese konnten die fünf Freunde damals nämlich nicht bezwingen, was Gary fast in den Wahnsinn treibt. Doch bevor sie den letzten Pub, The World’s End erreichen können, merken sie schnell, das etwas mit den Bewohnern nicht so ganz stimmt und stolpern von einer Katastrophe in die nächste.

Wem die anderen beiden Teile der Trilogie, Shaun oft the Dead und Hot Fuzz bekannt sind, welche ebenfalls von Simon Pegg und Edgar Wright geschrieben wurden, der wird hier vermutlich etwas enttäuscht werden. The World’s End kommt in puncto Witz nicht an diese beiden Filme heran und die meisten Gags werden schon durch den Trailer gespoilert. Dennoch handelt es sich hier um einen sehr guten Film britischer Machart über ungewöhnliche Menschen, Freundschaft, Franchise-Kultur, Alkohol und das Ende der Welt.

Denn wie immer sind die Helden in Wrights Werk genau das nicht: Helden. Sie sind soziale Verlierer, Menschen, die trotz des Erfolges nicht zurechtkommen oder solche, die bereits mit ihrem Headset verwachsen zu sein scheinen. Ihre Motive sind ebenso alles andere als heldenhaft. Ganz besonders der Anführer der Truppe, Gary King, ist versessen darauf in jedem der 12 Pubs mindestens ein Bier zu trinken und nimmt dabei keine Rücksicht auf Verluste.
 
Dass man die wilde Truppe dennoch sympathisch findet liegt zum einen daran, dass man sich mit ihnen mehr als nur ab und zu identifizieren kann, zum anderen natürlich, dass sie im Laufe des Films genügend Aliens/Roboter zerlegen und am Ende für die Menschlichkeit einstehen. Die aus Losern, Trunkenbolden und Taugenichtsen sowie aus Menschen, die einfach nur ihren Spaß haben wollen besteht. Der Film ist zudem gespickt mit Anspielungen auf Wright und Peggs frühere Filme sowie die moderne Kultur, welche zu entdecken Spaß macht.

Der Film ist durchgehend hervorragend inszeniert und man kann an der technischen Ausführung nichts wirklich bemängeln genauso wenig am Regiestil Wrights, doch wo die Komödie unschlagbar ist, sind die Schauspieler. Simon Pegg als durchgedrehter Anführer Gary King und Nick Frost als sein rationaler bester Freund Andy Knightley sind ein Traumpaar an Schauspielern die die komplette Bandbreiter britischer Komik in Mimik und Gestik beherrschen. Mit dabei ist auch ‚der Hobbit‘ Martin Freeman, Eddie Marsan (Sherlock Holmes) und aus Hot Fuzz Paddy Considine sowie Rosamund Pike (u.a. Stirb an einem anderen Tag) die als Chaos-Truppe Newton Haven aufmischen.

Meine Meinung.
The World’s End ist ein origineller, britischer Film über Freundschaft und das Ende der Welt der mehr als ab und zu zum Schmunzeln anregt, aber nie zum Sterben komisch ist.

Wertung

7.3 Punkte
Positives Schauspieler, kein "Erlöserpathos".
Negatives Nie wirklich lustig.
  • Schauspiel
  • Handlung
  • Ausstattung
  • Musik
  • Kamera
  • Regie

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Displaying 1 Comments
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  1. Mit 7.3 Punkten dann doch besser als Europa Report (7 Punkte)?

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