Published On: Thu, Sep 12th, 2013

Review: Europa Report

4All photos courtesy of Magnet Releasing

 

Letzthin war ich mit ein paar Freunden auf dem Fantasy Filmfest, das zurzeit in Nürnberg gastierte und wir sahen einen Film, von dem ich bereits im Vorfeld gehört hatte und der mein Interesse geweckt hatte: Europa Report von Sebastián Cordero.

Um was geht es?
Der Science-Fiction Thriller Europa Report erzählt die Geschichte von 6 Astronauten, die als erste Menschen überhaupt eine Reise zum Jupitermond Europa starten und damit weiter von der Erde weg sein werden, als je ein Mensch zuvor. Als jedoch auf halben Weg die Kommunikation durch einen Sonnensturm gestört wird, ist das erst der Anfang einer Reihe von Unglücksfällen, die letzten Endes die Mission selbst gefährden.

Die Schauspieler waren durchwegs gut besetzt. So sah ich neben einigen neuen Gesichtern auch ein paar alte Bekannte wie Christian Camargo (bekannt als Dexters Bruder Brian), Karolina Wydra (House M.D.) und Michael Nyqvist (Mission: Impossible-Phantom Protokoll).

Bei der Ausstattung und dem Design könnten sich die Filmemacher beim nächsten Mal etwas mehr Mühe geben, insbesondere das Monster am Ende wirkte arg Ideenlos und unmotiviert gestaltet, was jedoch im Gesamtpaket nicht unbedingt auffällt und man dem Film verzeihen kann, da er mit relativ geringen Budget gedreht wurde.

Der Soundtrack wurde von Science-Fiction Legende Bear McCreary (u.a. Battlestar Galactica, Eureka, Terminator:TSCC, The Walking Dead) komponiert. Menschen die mich kennen, wissen dass ich ein eingefleischter Fan bin und auch diesmal hat McCreary voll und ganz überzeugt. Das subtile Thema baut sich fast vollständig auf zwei Akkorden, D und B, auf und unterstreicht hervorragend das Gefühl das man haben muss, wenn man sich im Weltall befindet. Der Rest fügt sich teilweise sehr interessant in die Umgebung mit ein und erschafft so einen mysteriösen und unheimlichen Klangteppich.

Im Gegensatz zu meinen Begleitern gefiel mir der Film recht gut. Gerade die Einfachheit der Produktion war äußerst erfrischend und weit abseits des modernen actionüberladenen Kinos. Einige mögen vielleicht sagen, der Film war langweilig und unspannend, ich behaupte das Gegenteil. Der Film war sehr ruhig und an manch einer Stelle mitreißend genug, dass bei mir der Puls in die Höhe schoss. Ebenso die ständigen zeitlichen und damit verbunden örtlichen Wechsel zwischen dem Ablauf der Mission und den Interviews mit den Leitern der Weltraumfirma brachten ein komplexes Element in den Ablauf der Handlung.

Meine Meinung.
Ich wurde weder positiv nochnegativ überrascht, sondern bekam genau das, was ich erwartete. Einen Low-Budget Sci-Fi Film, der es ausgezeichnet versteht Stimmung zu erzeugen und erfrischend anders ist.

Wertung

7 Punkte
Positives Ruhig, erfrischend und hervorragende Musik.
Negatives Design, an manchen Stellen vielleicht zu langatmig.
  • Schauspiel
  • Handlung
  • Ausstattung
  • Musik
  • Kamera
  • Regie

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